Daten vom Mobility Monitor für Fallbesprechungen: Wirksame Tools, um die Schlafqualität von Menschen mit Demenz zu verbessern.

Neue Publikation Krankenpflege Juni 2017: Wie im vergangenen Jahr berichtet, bestätigten die FH St. Gallen und das Institut für Business Management St Gallen (CH) in einer klinischen Studie, dass ein System zum Mobilitätsmonitoring (Mobility Monitor) in Kombination mit Einzelfallbesprechungen die Schlafqualität von älteren Menschen mit kognitiven Störungen verbessern kann. Nun liegt ein Beitrag der Autoren dieser klinischen Studie vor, der die Ergebnisse anhand von 2 Einzelfällen praxisorientiert darstellt.

 

Anhand der Mobility Monitor-Daten konnte verifiziert werden, dass eine Bewohnerin so gut wie keine relevante Eigenbewegung durchführt und somit eine dreistündige Positionsänderung angezeigt ist. Am Mobility Monitor wurde eine dreistündige Lagerungswarnung eingestellt, anhand derer die Pflegekräfte an die Umlagerung erinnert wurden. Im zweiten Fall konnten die Mobility Monitor-Daten genutzt werden, um aufzuzeigen, dass eine Bewohnerin ein bereits verordnetes Schlafmittel weiter einnehmen sollte.

 

Die Autoren schlussfolgern, dass „der Mobility Monitor Pflegekräfte wirksam unterstützen kann, z.B. das Schlafverhalten von Menschen mit Demenz besser einzuschätzen und die gelieferten Informationen können in verschiedenen Phasen des Pflegeprozesses gezielt genutzt werden.“

Quelle: Krankenpflege 07/2017, Autoren: Heidrun Gattinger, Magdalena Osinska, Carola Maurer, Mario Stark, Virpi Hantikainen

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